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Horizont Welver

Wichtige Termine:

  • 23.06.2020 um 18:00 Uhr öffentliche Fraktionssitzungen im Ratssaal
    Siehe Abstandsregeln wegen des Coronavirus!

 

Unsere Kandidatin zur Landrätin: Ilona Kottmann

Kandidatin Landrätin

Kanal Grün


Grüne KV Soest



Grüne NRW


Grüne Bundesverband

Friedrioch Ostendorff MDB

 

 

 

 

Unser Bürgermeister-Kandidat Camillo Garzen on Tour

Camillo on Tour

Eine klare und zutreffende Beschreibung der Bürgereisterkandidaten von Hans-Peter Luck im Soester Anzeiger vom 01.07.2020

Bürgermeisterkandidaten

Artikel und Bild im Soester Anzeiger vom 01.07.2020
Ex-Rathaus-Chef nimmt sich Welvers Bürgermeister-Kandidaten vor
Welver – Welver hat die Qual der Wahl aus gleich vier Bürgermeisterkandidaten: Amtsinhaber Uwe Schumacher, Beigeordnetem Camillo Garzen, Sassendorfs Vize Karl-Heinz-Ricken und dem Sportjournalisten Thorsten Teimann. Der frühere Welveraner Bürgermeister Hans-Peter Luck hat sich jetzt einmal alle vier Kandidaten vorgenommen.

Uwe Schumacher
Er äußerte am 22.01.20 im Soester Anzeiger:  Die Frage ist eher, ob man sich das nochmal antun will.“ Diese Frage hätte ich ihm spontan beantworten können. Er ist 62 Jahre alt und benötigt noch 2 Jahre Dienstzeit, um überhaupt einen Pensionsanspruch zu haben. Wenn er diesen nicht erreicht, wird er in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Weiterhin erscheint mir seine uneingeschränkte Leidensfähigkeit eine seiner Hauptstärken zu sein. Wenn er von Kontinuität spricht ( Soester Anzeiger 28.02.20 ), würde das bedeuten, dass die zweite Hälfte des Stammpersonals auch noch gehen muss.
Dass keine Partei oder Gruppierung ihn stützt, ist nach fast 6 Jahren Tätigkeit besonders traurig. Das war jedoch zu erwarten, weil im Rat und in den Fraktionen über seine Abwahl gesprochen wurde. Die Abwahl wurde aus mir nicht erkennbaren Gründen nicht eingeleitet.

Karl-Heinz Ricken
Der Bewerber aus Bad Sassendorf ist 61 Jahre alt. Er ist „…seit über 31 Jahren im Kurort … unterwegs“. ( Soester Anzeiger 01.02.20 ) In diesen 31 Jahren hat nach meiner Kenntnis die Behördenleitung in Bad Sassendorf aus Altersgründen mindestens drei Mal gewechselt. Und auch dieses Jahr wird in Bad Sassendorf ein Bürgermeister gewählt. Mir ist nicht bekannt, ob er sich in seiner Heimatbehörde jemals um die Behördenleitung beworben hat, obwohl er „ immer für Herausforderungen“ ( Soester Anzeiger 01.02.20 ) zu haben gewesen ist.
Er hat erst jetzt seine Liebe zunächst für Warstein entdeckt. Diese Liebe wurde nicht erwidert. Welver als neue Liebe ist für ihn dritte Wahl. Oder auch der letzte Versuch. Der Bewerber bessert meines Wissens seine Pensionsansprüche nach einer Wartezeit von 2 Jahren erheblich auf. Mit 61 Jahren den Vorsatz zu haben, noch mindestens 10 Jahre zu arbeiten, ist löblich, widerspricht aber jeglicher gesunden Lebenserfahrung. 
Laut Homepage der Gemeinde Bad Sassendorf ist der Bewerber „ für folgende Dienstleistungen zu ständig: Haushalt“. Das liest sich so, als ob ein Saisonerdbeerpflücker einen Ganzjahresvertrag hat. Jetzt kann ich auch nachvollziehen, dass er „für zehn Wochen“ (Soester Anzeiger 01.02.20 ) nach Welver ausgeliehen werden konnte. Ansonsten dürfte eine Führungskraft derart lange nicht entbehrlich sein.
Der Bewerber wird gestützt von der BG und der CDU und natürlich seiner Ehefrau, die an den Vorstellungsterminen teilnimmt. Das ist im übrigen neu, weil Bewerber um eine Arbeitsstelle ihre Ehefrau nicht mitbringen . Eine First Lady wird in und für Welver nicht gesucht. 
Ein Mitglied der BG, das in der Bad Sassendorfer Gemeindeverwaltung arbeitet“, ist voll des Lobes: Mit … kandidiert ein fertiger Bürgermeister.“ ( Soester Anzeiger 01.02.20 ) Aber was meint der Beamte mit „fertiger Bürgermeister“?  Mich interessiert überhaupt nicht, wie viele Marathons der Bewerber gelaufen ist .Mich interessiert mehr die berufliche Qualifikation: „…Etwa als er längst in Sassendorf in Amt und Würden war und nach Feierabend ein Wirtschaftsstudium aufsattelte und das in Rekordzeit abschloss.“ ( Soester Anzeiger 01.02.20) Ich hätte gerne gewusst, welcher Studiengang das war, an welcher Hochschule, mit welchem Abschluss, wozu berechtigt dieser Abschluss und an welcher Hochschule kann man das nach Feierabend machen?

Camillo Garzen
Der 1. Beigeordnete ist erfahrungsgemäß der „Kronprinz“, der seinen Chef „beerbt“. Er ist 51 Jahre alt. Wenn er zwei Wahlperioden absolvieren würde, ist er so alt wie es seine vorgenannten Mitbewerber heute sind. Seine berufliche Qualifikation musste er vor der Wahl zum Beigeordneten nachweisen. Mein Eindruck ist, dass der 1. Beigeordnete seine Arbeit gut macht . Die übertragenen Aufgaben erledigt er ordnungsgemäß und konfliktfrei. Negative Bewertungen seiner Arbeit sind mir nicht bekannt. Es gibt auch keine negative Berichterstattung in der Presse. 
Sein einziger „ Fehler“ war die Bewerbung um eine Beigeordnetenstelle bei einer anderen Behörde. Das ist üblicherweise ein KO-Kriterium. „SPD, Grüne und FDP hingegen äußerten Verständnis, dass sich Mitarbeiter aus dem Rathaus wegen des Klimas in der Verwaltung anderweitig bewerben.“ ( Soester Anzeiger22.01.20) SPD, Grüne und FDP unterstützen den Bewerber. Das ist ein Vertrauensvorschuss, den er verdient hat.
Ich glaube fest, dass er mit seiner Ausbildung, Erfahrung und Kenntnis der Aufgabe gewachsen ist. Daher ist er für mich der richtige Kandidat und somit erste Wahl. Ich möchte ihm empfehlen, im Falle der Wahl die Beigeordnetenstelle nicht neu besetzen zu lassen. Das spart Geld und hat auch noch eine Reihe anderer Vorteile. Um auf den nachfolgenden Kandidaten überzuleiten: Ein Tipi (Haus) hat er auch in Welver.

Thorsten Teimann
Sein Vater des Bewerbers ist ein von mir sehr geschätzter Kommunalpolitiker. Der Bewerber ist bisher kommunalpolitisch nicht in Erscheinung getreten. Seine ehrenamtlichen, durchaus lobenswerten Tätigkeiten liegen nicht in der Partei- oder Kommunalpolitik. Der Kommentator des Soester Anzeigers vom 14.05.20 meint: „Dass er kaum Verwaltungserfahrung hat, könnte zwar ein Nachteil sein … Die Abläufe (Anmerkung von mir: in der Verwaltung) kann man schnell lernen“. Für den Kommentator: Den Bürgermeister aus den Heimatfilmen der 50er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts gibt es nicht mehr. 
Die Verwaltung einer Gemeinde mit 21 Ortsteilen, ca. 12.500 Einwohnern, ca. 80 Mitarbeitern und einem Haushaltsvolumen von rund 25 Millionen Euro jährlich erfordert auch, aber nicht nur Bürgernähe. Ich denke, dass bei einer relativ kleinen Gemeinde Fachwissen und Verantwortungsbereitschaft unerlässlich sind. Man kann eine Verwaltung nicht leiten, indem man immer wieder Fachwissen durch Fachleute und Gutachten etc. einkauft. Meines Erachtens ist das derzeit der Fall. Die Kosten tragen die Bürger. 
Anzumerken bleibt, dass Welver in den 50 Jahren seines Bestehens aus rechtlichen Gründen nur ehrenamtliche Bürgermeister aus Welver hatte. Von den bisher vier hauptamtlichen Bürgermeistern waren drei aus Welver, der Amtsinhaber aus Werl. Der Bewerber meint vermutlich, dass der Bürgermeister aus dem Zentralort kommen sollte. Passend dazu seine Aussage „Welver hat 20 Ortsteile." Das ist falsch. Welver besteht aus 21 gleichberechtigten Ortsteilen, der Zentralort von Welver ist nicht die „Hauptstadt“. 
Seine ehrenamtlichen Tätigkeiten (Organisation von Zeltlagern, Radtouren oder Ähnliches) werden durch den „Event-Manager“ der Gemeinde bereits abgedeckt. Der Slogan des Bewerbers „Mehr Heimatliebe für Welver“ scheint modern zu sein. Bereits am 06.05.20 hat ein Bewerber für Möhnesee verkündet: „Liebe zur Heimat treibt mich an" (Soester Anzeiger 06.05. 20). Wir haben ja auch eine Heimatministerin. Ich meine, dass man mit einem sehr ausgeprägten Selbstbewusstsein allein keine kommunale Führungsposition übernehmen kann.

Zur Person: Hans-Peter Luck
Er kennt das Welveraner Rathaus in- und auswendig: Er hat hier als Beigeordneter angefangen, schaffte den Sprung als Gemeindedirektor und war schließlich von 1999 bis 2004 Bürgermeister. Aus persönlichen Gründen hatte er danach nicht erneut kandidiert. Seit 16 Jahren ist er „nur noch Beobachter“, kein Einmischen, kein einziger Leserbrief. 
Jetzt aber sei der Zeitpunkt gekommen, sich einzumischen, sagt der 70-Jährige: „Ich sehe doch, das geht alles in die Seife.“ Viel zu viele „gute Leute“ hätten der Gemeindeverwaltung den Rücken gekehrt. Hätte er das bei der vergangenen Rathaus-Wahl 2014 geahnt, hätte er sich schon damals gemeldet und räumt im Nachhinein ein: „Das habe ich versäumt.“ Luck lebt in Borgeln.

https://www.soester-anzeiger.de/lokales/welver/ex-rathaus-chef-nimmt-sich-13816025.html

 

Jahreshauptversammlung des OV-Welver am Samstag, dem 28.06.2020
im Saal der Gaststätte Hillefeld in Welver.

Jahreshauptversammlung 2019

Wer etwas über sinnvolle Dorfentwicklung hören will, sollte dieses Gespräch von WDR5 hören.
Warum das Landleben gefährdet ist – Werner Bätzing

Traditionelles Landleben in Zeiten boomender Metropolen: Anachronismus oder sinnvolle Lebensform? Kulturgeograph Werner Bätzing erklärt in der Redezeit, warum das Land zum Verlierer des Fortschritts wurde und wie eine Aufwertung des Landlebens aussehen könnte. Moderation: Anja Backhaus

>>> Zur Sendung >>>

WDR5 - Feature: Das neue deutsche Waldsterben

Ein sehr empfehlenswertes Feature über den Wald in der Klimakrise und deren Folgen für den Wald, Unterschiedliche Expertinnen und Experten stellen ihre begründeten Enpfehlungen zu Reaktionen auf die Klimaschäden und die Weiterentwicklung des Waldes dar. - Eine vorzüglich aufbereitete Darstellung der verschiedenen Möglichkeiten, angemessen auf die Klimaveränderungen zu reagieren.
>>> zur Sendung >>>

Am Samstag, dem 16. Mai 2020 wählte der grüne Welveraner Ortsverband Camillo Garzen einstimmig zum von ihm unterstützten Bürgermeisterkandidaten. Seine hohe Kompetenz, sein Einsatz für Welver und seine Freundlichkeit zeichnen ihn aus, Bürgermeister von Welver zu werden.

Garzen 3

natürlich mit vorgeschriebenem Corona-Abstand

Kandidaten für das Bürgermeisteramt: Camillo Garzen;
für Welveraner Wahlbezirke: WB 3: Petra Maras; WB 2: Cornelia Plaßmann;
WB 5: Ilona Giese; WB 11: Georg Brill; WB 12: Sebastian Sudhoff; WB 13: Jan Breuer

GarzenPetraCornelia

Ilona Georg Sebastian

Jan

WB 1: Peter Greune; WB 4: Petra Trottenberg; WB 6: Franzi Lutter; WB 7: Clara Lutter; WB 8: Hubert Lutter; WB 9: Klaus Temme; WB 10: Johannes Kimmel-Groß.

Protokoll der Mitglieder- und Nominierungsveranstaltung vom 16.05.2020
>>>zum Protokoll>>>

Für einen Pakt für Nachhaltigkeit
Redemanuskript von Robert Habeck zur Einbringung des Leitantrags „Eindämmung, Erholung und Erneuerung“ des Bundesvorstands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf dem digitalen Parteitag am Samstag, 2. Mai 2020.
(PDF--Manuskript)

Nachtrag Johannes Kimmel-Groß: Obwohl in Presse, Radio und Fernsehen von vielen technischen Schwierigkeiten beim digitalen Parteitag gesprochen wurde, war die Zahl der Störungen gering und der Parteitag von bester Qualität.

Camillo GarzenCamillo Garzen, unser Bürgermeisterkandidat in Welver für die Kommunalwahl am 13.09.2020 (www.camillo-garzen.de)

Herr Garzen arbeitet seit fast 3 Jahren als Beigeordneter, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und Kämmerer in der Verwaltung. Er ist zuständig für die Geschäftsbereiche Finanzen, Organi-sation, Personal, Soziales, Asyl, Jugend, Senioren, Kindergarten, Schule, Ordnung, Verkehr und Feuerwehr. In dieser Zeit hat uns Herr Garzen durch seine Fachkompetenz, seine freundliche Art und Verlässlichkeit in Zusammen-arbeit mit den politischen Gremien überzeugt. Nicht nur der Bereich Finanzen wurde unter seiner Leitung konsolidiert, sondern auch die Digitalisierung hat in die Verwaltung u. a. mit Einführung der eRechung Einzug gehalten. Dies wird in den nächsten Jahren auch noch weiter vorangebracht. Als Referatsleiter einer Bundesbehörde sammelte Herr Garzen Erfahrungen in den Bereichen Organisationsberatung für digitales Arbeiten, moderne technische Strategien, digitale Organisation und Arbeit, Vernetzung, Informationsgewinnung, Behördenaustausch sowie Gesundheits-management in Verwaltungen für eine Vielzahl von Ministerien und Bundesbehörden. Dabei hat er umfangreiche Kenntnis von Verwaltung, Organisation, Weiterentwicklung und Personalentwicklung gewonnen, die seine Qualifikation für das Amt des Bürgermeisters mehr als deutlich machen.
Neben seinen verwaltungsseitigen Kompetenzen zeigte Herr Garzen im ehrenamtlichen Bereich in seiner Heimatgemeinde als Trainer, Schiedsrichter und Jugendobmann des Fußballkreises Düren ein hohes Engagement. 
Er ist ein Teamplayer mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Camillo Garzen: Meine Meinung:

Klimaschutz, kein Thema?
Durch die Corona-Krise, die uns noch eine lange Zeit begleiten wird, ist der Schutz des Klimas aktuell in den Hintergrund gedrängt worden. Das heißt aber nicht, dass wir damit dieses Thema einfach von der Tagesordnung streichen können. Denn nachdem wir alle gemeinsam die Corona-Krise erfolgreich gemeistert haben, wird uns spätestens dann wieder das Thema Klimaschutz mit voller Wucht treffen.
Das Klima wird sich trotz Corona weiter verändern. Die Konsum- und Verhaltensänderungen in allen Bereichen, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat und die vor wenigen Monaten noch unvorstellbar gewesen sind z. B. Schaffung von Homeoffice in fast allen Arbeitsbereichen, haben zu einer vorübergehenden Verbesserung des Klimas geführt. Das ist aber nur eine Momentaufnahme.

Daher müssen wir schon jetzt, sowohl im Kleinen als auch im Großen, zum Wohle des Klimas und zum Schutz der Umwelt, die gemachten Veränderungen bewerten. Vielleicht gelingt es uns dann auch, dass einige der neu gelernten Verhaltensmuster zum Wohle des Klimas auch weiterhin Bestand haben werden, um neben den Corona-Krise somit auch mit zielführenden Schritten zur Bewältigung der Klima-Krise beizutragen.


1 mal am TagDa machen wir Welveraner Grünen gerne mit:

„1-mal am Tag“ vereint gegen Einsamkeit

Kreis und Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz machen mobil gegen Alleinsein in der Corona-Zeit

https://m.kreis-soest.de/pressemitteilungen/presseservice/1042529.php

Trotz(t) Corona . . .

  • Maskenverordnung

  • Wer sich einmal richtig draußen auspowern möchte, sehe sich diese Video von Kerstin und Frank Pachura auf Youtube an und . . . laufe los: https://www.youtube.com/watch?v=ha1qFkO50Bs&feature=youtu.be

  • Wer wissen will, was aktuell NRW-Schulen betrifft, nehme diesen Link des Schulministeriums:
    https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Schulverwaltung/Schulmail/Archiv-2020/200416/index.html

  • Fast alle Verkaufsstellen in Welver dürfen ab dem 20.04.2020 öffnen, sogar KIK, da hier weniger als 800 qm Fläche vorhanden sind. Dies gilt bis 03.05.2020.

    Weiterhin geschlossen bleiben müssen Frisörsalons,Kosmetikstudios, Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbäder, Sportvereine, Spiel- und Bolzplätze und sonstige Sport- und Freizeiteinrichtungen, Volkshochschulen, Musikschulen, sonstige öffentliche und private Bildungseinrichtungen,
    Kneipen, Gaststätten und Restaurants dürfen weiterhin nur den Liefer- und Bringservice anbieten.

  • Rathaus für den Publikunsverkehr geschlossen.
    Kontakthinweise: Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Ausbreitung schließt die Gemeinde Welver ab Montag, 16. März 2020, bis auf weiteres das Rathaus für den Publikumsverkehr. Von der Schließung betroffen ist auch der Jugendtreff. Der Dienstbetrieb wird jedoch aufrechterhalten. Die Abteilungen mit ihren Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern sind deshalb für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin über ihre Telefonnummern und per E-Mail erreichbar. Die Dienstleistungen für die Bevölkerung sollen auf diese Weise so weit wie möglich aufrechterhalten bleiben. In Fällen, in denen ein persönlicher Besuch bei der Verwaltung unumgänglich ist, wird im Einzelfall eine individuelle Lösung vereinbart. www.welver.de

  • Verordnung zum Schutz
    vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
    (Coronaschutzverordnung CoronaSchVO)
    In der ab dem 27. April 2020 gültigen Fassung PDF-Download


Coronavirus; westdeutsche.de(Bild: westdeutsche.de)

Fördermöglichkeiten im Rahmen von Corona

Im Rahmen von Corona gibt es Fördermöglichkeiten sowohl von Seiten des Bundes als auch vom Land NRW. Die Förderung erfolgt auf unterschiedliche Art. Hierbei ist sowohl eine Förderung als Darlehn, Zuschuss oder durch Stundung von Zahlungsverpflichtungen möglich.
Auf speziellen Seiten des Bundes und des Landes gibt es jeweils die aktuellen Informationen zu den möglichen Fördermöglichkeiten sowohl für Arbeitgeber, Selbständige als auch für Arbeitsnehmer. Die beiden Hauptinformationsseiten finden sie im Download sowie die Seiten mit den einzelnen Fördermöglichkeiten
:
<PDF-Download>

Kommunalwahlchancen; Soester Anzeiger
Soester Anzeiger vom 31.01.2020

Robert Habeck; Welt.de(Bild: Welt.de)

Nach der Zeit der Corona-Verbote: Zu welcher Normalität wollen wir hin?
Blog von Robert Habeck

Langsam, ganz langsam gibt es eine leise Ahnung, dass wir wieder ein normales Leben führen werden, normaler jedenfalls als jetzt. Sicher, die Corona-Krise ist bei weitem nicht ausgestanden. Es sterben jeden Tag mehr Menschen. Ärztinnen, Krankenschwestern, Pfleger, Laboranten und viele mehr arbeiten vielerorts am Anschlag. Aber der Zeitraum, in dem sich die Infektionen verdoppeln, wird immer länger. Unsere Nachbarn Österreich und Dänemark wollen nach Ostern die Beschränkungen nach und nach wieder lockern. Kitas und Grundschulen in Dänemark öffnen, erste Läden in Österreich. Immerhin eine Perspektive hin zu einer schrittweisende wachsenden Normalität. Die deutsche Debatte über das Wie muss jetzt ebenfalls geführt werden – und nicht abgeblockt. Aber damit stellt sich die Frage: Welche Normalität? Und welche Normalität wollen wir eigentlich wieder zurück? Wobei schon das Wort “Zurück”, das falsche Wort ist. Genauer müsste man fragen: Zu welcher Normalität wollen wir eigentlich hin?

Was wir verloren und was wir gelernt haben durch Corona

So schnell wird es nicht werden wie vor Corona. Wenn wir gut sind, gelingt es, das Virus mit einer anderen, flexibleren und zielgenaueren Strategie zu bekämpfen als mit dem Holzhammer. So hat eine interdisziplinäre Forschungsgruppe rund um das ifo-Institut vorgeschlagen, zunächst die Produktionszweige wieder anzufahren, die einen hohen Automatisierungsgrad haben, regional angepasst und risikoorientiert vorzugehen und die Beschränkungen, die besonders hohe soziale und psychische Belastungen bedeuten, zuerst zu lockern. Mundmasken tragen, häufig getestet werden, über eine App unsere Kontakte und damit Infektionswege schnell nachvollziehbar machen – am Übergang muss mit Hochdruck gearbeitet werden. Und ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie einen Weg und die Grundlagen ihre Abwägungen aufzeigt; Transparenz und Klarheit sind gerade in der Krise nötig. Oft sind es ja die kleinen, die kreativen Lösungen, die helfen. In Thüringen zum Beispiel wurde den Buchhandlungen Straßenverkauf erlaubt – Bücher to go sozusagen. Am Ende wird es regional unterschiedliche Antworten geben, aber wichtig ist, dass diese auf nachvollziehbaren Kriterien beruhen.
Darüber hinaus stellt sich ja die Frage, was eigentlich gemeint ist, wenn viele jetzt sagen, Corona wird unsere Gesellschaft grundlegend verändern. Ein paar Punkte sind sicher jetzt schon festzumachen. Die Erkenntnis, wie notwendig ein vorsorgender Staat und ein gut ausgestattetes Gesundheitssystem sind, wie wertvoll öffentliche Räume, die wir jetzt so sehr vermissen, und wie wichtig es ist, sie zu stärken: Schulen, Kitas, Schwimmbäder, Bibliotheken, lebenswerte Innenstädte. Genauso wie zweitens das Verständnis, dass wichtige Arbeit und miese Löhne nicht zusammen passen. Eine höhere Tarifbindung, Mindestlöhne, ein Sozialsystem, das Hartz IV hinter sich lässt. Wichtig ist, dass diese Erkenntnisse keine Momentaufnahmen bleiben, sondern dauerhaft politisch etwas daraus folgt. Wie ernst die Rhetorik derjenigen gemeint ist, die sonst immer gegen höhere Mindestlöhne polterten, wird sich zeigen, wenn es darum geht, dass all das bezahlt werden muss und entsprechend Beitragspunkte oder Steuern benötigt werden – jedenfalls von einigen.
Drittens sollten wir die Globalisierung nicht mehr dem Markt allein überlassen, sondern sie sanfter und fairer, hoffentlich solidarischer und robuster gestalten. Unabdingbar ist es, eigene Kapazitäten für kritische Güter, Medizin, Lebensmittel, Energie aufzubauen. Wenn wir Mumm haben, überprüfen wir viertens die Koordinierung in unserem Föderalismus. Jedenfalls gibt das unabgestimmte Vor und Zurück mancher Bundesländer und das Schweigen des Bundes zu möglichen zielgenaueren Strategien kein gutes Bild ab. Und fünftens sollten wir vielleicht nicht nur staatliche Vorsorge und Sicherheit fordern, sondern insgesamt eine vorsorgende Politik betreiben, die sich für kommenden Krisen und Bedrohungen wappnet.

Wunder kommen nicht von allein

Die Frage hinter den Corona-Fragen ist, ob wir all diese Veränderung im Geist der Angst oder mit Gestaltungsmut führen. Einerseits hat uns Corona gezeigt, wie verwundbar und verletzlich eine Gesellschaft ist, anderseits aber auch, was alles möglich ist, wie geduldig und solidarisch Menschen sein können, wie kreativ, wie wir Produktionskapazitäten aus dem fast Nichts schnell hochfahren können, wie viel Geld mobilisierbar ist, wenn man will und muss. Wie leistungsfähig unsere Gesellschaft sein kann, wie viel Kraft und Energie sie aufbringt. Wir stehen vor einer tiefen wirtschaftlichen Rezession, Arbeitslosigkeit, kämpfen immer noch gegen das Virus. Nichts ist überstanden. Und dennoch stellt sich die Frage, ob wir die Zeit nach der Zeit der Verbote zu einer Zeit der Möglichkeiten machen. Wenn man die Rede der Bundeskanzlerin von der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg ernst nimmt, dann kann danach eine Zeit für ein neues Wirtschaftswunder kommen. Auch in dem Sinn, dass wir uns wundern werden, was alles geht. Wie schnell wir unsere Gesellschaft klimaneutral machen können, dass wir uns auch im Verkehr besser vernetzen können, wenn wir das auch bei der Gesundheit können, wie wir bei der Digitalisierung aufholen können und wie es auf einmal möglich ist, wertschätzend mit Lebensmitteln umzugehen, wie schnell wir Zugverbindungen zwischen Städten errichten können etc. In der Politik kommt so ein Wunder nicht von allein. Es wird gemacht. In diesem Fall durch ein Konjunkturprogramm, das die notwendigen Impulse mit den nötigen Veränderungen nutzt. Wir haben damit als Gesellschaft eine große Chance. Nutzen wir sie!

Zukunftsbündnisse

Welche Normalität wollen wir zurück? Eine, in der schon ein Tempolimit als ungebührlicher Eingriff in bürgerliche Freiheitsrechte diskreditiert wurde, eine, die sich nicht traute, die eigenen Klimaschutzverpflichtungen ernst zu nehmen, eine, die im Status Quo – zwischen Überarbeitung und Aufstockung – feststeckt, eine kleinliche, verdruckste, zögerliche? Oder sehen wir, was wir erreichen können, was ehrgeizige Politik erreichen kann und erreichen es? Dass wir bisher einigermaßen durch die Krise gekommen sind, liegt an den Menschen, den Bürgerinnen und Bürgern, die auch Einsamkeit und Stress, die Bedrohung durch Arbeitslosigkeit und Insolvenz, (noch) klaglos hinnehmen.

Ein Land von mündigen Bürgerinnen und Bürgern

Die Krisenzeit ist – so ist es im Prinzip überall – eine, in der sich das Land hinter der Regierung versammelt. Aber wir sind ein Land von mündigen Bürgerinnen und Bürgern, und was wir aus der Krise lernen, das sollte mit und zwischen Bürgerinnen und Bürgern verhandelt werden. Es wäre ein großes Zeichen der Bundesregierung, nach der Krise Zukunftsbündnisse, Räte zu gründen, in denen zufällig geloste Bürgerinnen und Bürger das Erlebte diskutieren, über Konsequenzen für die Zeit danach beraten und gesellschaftliche Schlüsse daraus ziehen. Holt das Wissen, die Erfahrung, die Ideen der Leute ab! Vermutlich müssten solche Räte erstmal digital und in Videokonferenzen tagen. Aber das spricht nicht gegen sie. Das haben wir jetzt alle miteinander geübt. Wir müssen auch gar nicht auf die Regierung warten. Was wir müssen, ist den Raum der Debatte wieder aufsperren. Eine freiheitliche Demokratie lebt von dem gemeinschaftlichen Ringen über die besten Lösungen. Auch in dem Sinn waren die letzten Wochen eine Ausnahmesituation und müssen sie bleiben. Wir müssen jetzt anfangen zu diskutieren, was wir gelernt haben, wie es weiter geht, was jetzt kommt und: was eine Politik der Möglichkeiten wohl möglich machen würde.
Frohe Ostertage – so gut es eben geht – Euch allen!

Blog-Link

Stellungnahme der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen zum Abstimmungsverhalten „Planung des Bahnhaltepunktes in Welver“

Ach, wenn es doch nur so einfach wäre… so klingen die Berechnungen des Bürgermeisters zur geplanten Personenunterführung (PU) und Bahnhofsumfeld im Zentralort - so einfach, dass sie scheinbar mal eben auf einem Bierdeckel ausrechenbar ist.

So einfach? Weit gefehlt!

Seit Oktober beschäftigt sich Herr Schumacher mit Begeisterung und Feuereifer mit diesem Jahrhundertprojekt. Vergessen hat er dabei, die Politiker und Teile der Verwaltung zu informieren, mitzunehmen und… benötigte Gelder in den Haushalt 2020 zu hinterlegen.

Wie der Bürgermeister selbst auf der Homepage der Gemeinde Welver erklärt hat, wurde bereits Ende November 2019 vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW empfohlen, dazu ein Planungsbüro zu beauftragen. Anfang Dezember 2019 erfolgte bereits ein Gespräch mit dem Planungsbüro zur Abgabe eines Angebotes für die Überplanung des nördl. und südl. Bahnhofsumfeldes in Welver. In beiden Fällen erfolgte eine Information der Politik nicht. Noch nicht einmal in der Ratssitzung am 11.12.2019, in dem der Haushalt 2020 ff beschlossen wurde, gab es eine entsprechende Information. Auch in dem in dieser Sitzung beschlossenen Haushalt fand sich keine entsprechende Haushaltsposition.

Im Januar taucht urplötzlich eine Ausschussunterlage zu dem Thema auf, die undurchsichtiger nicht hätte sein können. Auf unseren Vorschlag hin wurde zu einem fraktionsübergreifenden Gespräch mit dem NWL eingeladen, das endlich Klarheit in die verschiedenen Varianten des geplanten Bahnhaltepunktes und möglicher PU Varianten brachte. Endlich!

Offen blieben Fragen zur Finanzierbarkeit, Beantragung von stadtbaulichen Fördermitteln, Vereinbarkeit mit ISEK und der fehlenden Haushaltsmittel. Auch die Kommunalaufsicht schaltete sich mit deutlichen Aussagen an den BM gerichtet ein.

Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen fragt:

• Wie wird die 1m breitere PU finanziert?

• Wie finanziert sich das zu beauftragende Planungsbüro für das Bahnhofsumfeld?

• Die Steuergelder für die breitere PU fließen in ein Bauvorhaben, das auf dem Grundstück der DB, entsteht. Handelt es sich um eine Investition, die im Haushalt auch entsprechend so verbucht ist? Die Aussage eines Steuerbüros, das lediglich eine „vorläufige Einschätzung“ abgibt, bejaht zwar vorsichtig die investive Maßnahme, aber ist hier tatsächlich die „selbständige Verwertbarkeit“ gegeben?

• Wie verhält es sich mit den Unterhaltungskosten und der Verantwortung für die PU- ist hier der Haushalt der Gemeinde Welver mit 25% beteiligt?

• Gibt es eine schriftliche Zusicherung zur 70% städtebaulichen Förderung?

 

Die Breite der Personenunterführung ist sicherlich auch einem persönlichen Empfinden geschuldet. Eine offene, freundliche Gestaltung der Eingangsbereiche und ein gutes Lichtkonzept sollten ausreichen, um den Bau einer 3m breiten Personenunterführung zu befürworten.

Ein „Jahrhundertprojekt“ ist nicht zwischen „Tür und Angel“ besprochen und abgewickelt. Wie man sieht, bedarf es dazu vieler Informationen und Diskussionen mit ALLEN Beteiligten und ausreichend Zeit!

Und noch eins muss gesagt werden. Das „Jahrhundertprojekt“ ist nicht der Bahnhaltepunkt oder die PU, ob nun 3 oder 4 Meter breit. Der Bahnhaltepunkt und die PU kommen auf jeden Fall. Das Jahrhundertprojekt besteht doch darin, die nördliche Seite mit der südlichen Seite sinnvoll, nachhaltig und unter Beachtung der Vorgaben der Städtebauförderung, miteinander zu verbinden und zu gestalten. Nördlich der Bahn haben wir mit dem ISEK die städtebauliche Gestaltung schon begonnen. Jetzt gilt es auch dies bei der südlichen Seite mit Hilfe der Städtebauförderung zu erreichen. Das ist das „Jahrhundertprojekt“ und nichts anderes. Mit dem getroffenen Beschluss wurde der erste Schritt getan und dafür heben wir unseren Arm.

Es muss doch möglich sein ohne Polemik, Unterstellungen und Diffamierungen eine Lösung, die auf breiten Schultern getragen, den haushalterischen und förderprogrammkonformen Voraussetzungen entspricht, zu schaffen. Das muss unser Ziel für Welver sein!

Cornelia Plaßmann, Fraktionsvorsitzende

 

Empfehlenswerte VHS-Kurse in Welver

Der insektenfreundliche Garten - schön fürs Auge, gut für Schmetterlinge, Hummel und Co. (1000318)
Ute Buschhaus, Bernhard-Honkamp-Schule, im Hagen 19, Fr., 28.02.; 06.03.; 13.03.2020 18:30 bis 20:00 Uhr 15 €/ 6 Ustd.

Umwelt- und Klimaschutz (1000418)
Rolf Wiemer, Welver, Rathaus, Am Markt 4, Sa., 14.03.2020 von 14:30 - 16:00 Uhr, 2 € /2 Ustd.

Anmeldung: Jürgen Schulz 02384/52204; Verwaltung 02384/51-0

Die Fraktionsvorsitzende der Welveraner Grünen hat infolge der ärgerlichen Ausschusssitzung vom 22.01.2020 an den Bürgermeister und dem Leiter des AB3 die folgende E-Mail gerichtet:

„Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schumacher,
sehr geehrter Herr Westphal,

im Nachgang zur Sitzung des Ausschusses GPNU und Beschlussfassung des TOP 1 folgende Stellungnahme und folgender Vorschlag:

Die Aufgabe von Rats- und Ausschussmitgliedern besteht darin, nach bestem Wissen und Gewissen auf der Grundlage von ausführlichem Sachstand zu entscheiden.
Liegen diese Informationen nicht oder nur unzureichend vor, kann keine Entscheidung getroffen werden.
Wenn es Ihnen ein tatsächliches und wichtiges Anliegen ist, dieses Bahnprojekt an den Start zu bringen, frage ich mich, warum Sie nicht rechtzeitig, also bereits im Oktober alle Fraktionen über Ihre Planungen informiert haben und diese Informationen regelmäßig weitergegeben haben?
Auf Nachfrage von Ratsmitgliedern verneinten Sie im Dezember sogar, dass es einen neuen Kenntnisstand zum geplanten Bahnhofsumbau gibt.
In den vorbereitenden Fraktionssitzungen ist die grüne Fraktion davon ausgegangen, dass sowohl die Verwaltung, als auch die beteiligten Planungsbüros zunächst einen ausführlichen Sachstandsbericht vorstellen- so geschieht es in der Regel !
Das war in dieser Sitzung nicht der Fall.
Stattdessen warteten Sie auf unsere Fragen.
Viele gestellte Fragen im Ausschuss blieben offen oder wurden nur unzureichend und nebulös beantwortet.
Weitere schriftliche Ausführungen, die den Sachstand unterlegten, waren den Fraktionen der CDU/Welver 21 und der BG zuvor bekannt, gelangten aber erst NACH der Sitzung zu unserer Kenntnis.
Warum wurde dieses Schriftstück nicht allen Fraktionen selbstverständlich zur Verfügung gestellt?
Verstehen Sie das unter vertrauensvoller Zusammenarbeit?

Ich nenne das Herrschaftswissen.

Wir verwehren uns keiner Beratung und Entscheidung!!!

Bei wichtigen Entscheidungen gehören grundsätzlich alle Fraktionen gleichermaßen rechtzeitig informiert und beteiligt.

Mein Vorschlag ist, rufen Sie den Ältestenrat ein.
Legen Sie alle Informationen und den gesamten Kenntnisstand transparent dar.
Wir wollen, unter Berücksichtigung und Beratung aller bedeutsamen Aspekte eine vernünftige Lösung für den Bau der Personenunterführung.

Wenn Ihnen dieses Projekt wichtig ist, werden Sie tätig-
Ratlosigkeit oder ein Telefonjoker helfen hier nicht!

gez,   C. Plaßmann,
Fraktionsvorsitzende“

 

Unbedingt den BLOG von Robert Habeck lesen: eine Rezension des unsäglichen Buches von Björn Höcke > zum BLOG

 

Süddeutsche Zeitung vom 01.10.2019:
Die Folgen der Erderwärmung sind viel schlimmer . . .

 

Die Folgen der Erderwärmung sind viel schlimmer als die meisten von uns wahrhaben wollen, warnt David Wallace-Wells. Im Interview spricht der Autor über die drei großen Irrtümer des Klimawandels und die Frage nach der Schuld.

Von Nadja Schlüter in der Süddeutschen Zeitung vom 01.10.2019

Im Juli 2017 erschien im New York Magazine ein Artikel über den Klimawandel. David Wallace-Wells beschrieb darin die desaströsen Folgen der Erderwärmung. Auf den Erfolg des Artikels folgte das Buch: "The Uninhabitable Earth". Es erschien Anfang 2019 und ist seit dem Sommer in deutscher Übersetzung verfügbar. Gestützt auf wissenschaftliche Quellen prognostiziert Wallace-Wells darin die Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Gesundheit und Ernährung, auf die Ozeane, die Luft und die Wirtschaft. Und er denkt darüber nach, wie wir diese Katastrophe am besten kommunizieren können.

SZ: Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist gerade in den USA, Sie haben sie getroffen und interviewt. Thunberg sagt, dass die älteren Generationen ihre Kinder verraten haben. Hat sie recht?
David Wallace-Wells: Absolut. Als ich 1982 geboren wurde, war das Klima einigermaßen stabil. Heute, 37 Jahre später, steht die Welt am Rande der Klimakatastrophe. Unter anderem wegen all der Entwicklungen, die seitdem zu meinem Vorteil getätigt wurden. Dasselbe trifft auf alle Menschen in den Industrienationen zu, wir alle haben von den Produktionsweisen, Wirtschaftssystemen und Energieträgern profitiert, die das Klima unseres Planeten nun zu zerstören drohen. Wenn wir alle so konsumieren würden wie ein Europäer im Jahr 1970, wären wir heute ganz woanders.

SZ: Und der Rest der Welt trägt keine Schuld? Was ist mit Ländern wie China?

Die Schuldfrage ist sehr kompliziert, und die Verantwortlichkeit verteilt sich auf verschiedene Akteure über einen langen Zeitraum. Aber ja, ein großer Teil der Emissionen der vergangenen 30 Jahre geht auch auf die Industrialisierung der Entwicklungsländer zurück. Das ist eigentlich positiv, denn es gibt weniger Armut, viele Menschen führen ein besseres und gesünderes Leben. Rückblickend werden wir kaum sagen, diese Menschen hätten besser darauf verzichtet. Aber in Zukunft müssen wir den Kurs ändern.
Sie waren weder ein Klimaaktivist noch ein Klimajournalist. Wieso liegt Ihnen das Thema jetzt so sehr am Herzen?
2016 fiel mir auf, dass man immer mehr über den Klimawandel berichtet. Darum habe ich angefangen, mich damit zu beschäftigen, doch hatte ich schnell den Eindruck, dass nicht ehrlich genug berichtet wurde. Vor allem drei große Irrtümer wurden verbreitet, an die ich bis dahin auch geglaubt hatte.

SZ: Welche Irrtümer waren das?

Erstens: die Geschwindigkeit des Klimawandels. Ich dachte, die Erwärmung sei ein Prozess, der sich über Jahrhunderte erstreckt, dass wir also viel Zeit haben, eine Lösung zu finden. Doch die Hälfte der CO₂-Emissionen der Menschheitsgeschichte wurden in den vergangenen 30 Jahren ausgestoßen, wir können die Auswirkungen in Echtzeit verfolgen. Zweitens: der Umfang. Lange wurde vor allem über den Anstieg des Meeresspiegels gesprochen, was den Eindruck erweckte, man sei sicher, wenn man nicht an der Küste lebt. Aber der Klimawandel hat viel mehr Auswirkungen, er betrifft uns alle, die Armen mehr als die Reichen, aber dennoch alle. Und er wird nicht nur unser Wetter und unsere Wirtschaft verändern, sondern auch, wie wir uns selber in der Welt und in der Geschichte verorten. Und drittens: die Ernsthaftigkeit. Bis vor etwa einem Jahr haben Wissenschaftler über den Schwellenwert von zwei Grad Erwärmung wie von einem Szenario des schlimmsten anzunehmenden Falles gesprochen. Vom heutigen Standpunkt aus ist das eher das Best-Case-Szenario.

SZ: Wie sieht dieses Best-Case-Szenario aus?

Bei zwei Grad Erwärmung wäre es in den meisten Städte im Nahen Osten und in Südasien im Sommer so heiß, dass man nicht draußen sein könnte, ohne einen Hitzschlag oder gar den Tod zu riskieren. Auf Dauer würden das arktische und antarktische Eis schmelzen und der Meeresspiegel dramatisch ansteigen, zwei Drittel der großen Städte weltweit würden überflutet. Ein UN-Report, der im kommenden Monat veröffentlicht wird, schätzt, dass die Schäden durch Stürme und den Meeresspiegelanstieg um ein Hundertfaches steigen werden und 280 Millionen Menschen ihr Zuhause verlieren. Bis zum Jahr 2050 könnte es eine Milliarde Klimaflüchtlinge geben. Jenseits der zwei Grad wären die Folgen noch dramatischer. Trotzdem informieren weder Wissenschaftler noch Journalisten oder Aktivisten darüber, wie das Leben auf der Erde dann aussehen würde, obwohl dieser Anstieg fast unvermeidbar ist.
Wieso wurde darüber nicht gesprochen?
Die Wissenschaftler wollten die Öffentlichkeit nicht verängstigen. Sie dachten, dass sie die Menschen nur dann mobilisieren können, wenn sie optimistische, hoffnungsvolle Botschaften verbreiten. Wissenschaftler sind eher vorsichtige Menschen, die sich auf Fakten fokussieren, es widerstrebt ihnen, etwas zu äußern, was als Übertreibung ausgelegt werden könnte. Hinzu kommt, dass viele von ihnen, vor allem in den USA, immer wieder mit den Interessen der Industrien und mit Klimawandel-Leugnern zu kämpfen hatten und dadurch zurückhaltender geworden sind.
"Das bedeutet Reduktion in allen Bereichen"

SZ: 2017 haben Sie den Artikel "The Uninhabitable Earth" über die Folgen des Klimawandels geschrieben. Damals hat man Ihnen Panikmache vorgeworfen, beim gleichnamigen Buch ist das jetzt nicht anders. Setzen Sie auf Angst als Motor?

Es ist unstrittig, dass Angst Menschen mobilisieren und motivieren kann. Mir selber ging es so, als ich mich näher mit dem Klimawandel beschäftigt habe. Man sieht es auch an der Geschichte der Umweltbewegung. Der Klimawandel sollte natürlich nicht nur auf Angst basierend kommuniziert werden, aber Wissenschaftler und Aktivisten haben zu lange darauf verzichtet, diesen Hebel zu betätigen. Es hat zum Beispiel einen riesigen Unterschied gemacht, dass der UN-Sonderbericht "1,5 °C globale Erwärmung" aus dem vergangenen Jahr sehr viel alarmistischer war als alle Berichte zuvor und auch in den Medien genauso aufgegriffen wurde.
In den letzten eineinhalb Jahren ist Bewegung in die Klimapolitik gekommen.

Siehe auch "Friday for Future" - Klima

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Brauch ich nicht

 

Stellungnahme von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV-Welver zum Bau einer industriellen Intensivtierhaltungsanlage in Welver- Vellinghausen

Am 14.9. 2019 berichtete der Soester Anzeigers über ein Bauvorhaben zur „Errichtung einer Hähnchenmastanlage im Ortsteil Vellinghausen“ für rund „29 000 Tiere“.

Die Welveraner Grünen widersprechen dem verwaltungsseitigen Beschlussvorschlag, der die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens vorsieht, und rufen die Ratsmitglieder der Gemeinde Welver dazu auf, dem Bauantrag nicht stattzugeben.

Wir fordern die Gemeinde Welver auf, dem Bau des Hühnermaststalles zur Intensivtierhaltung nicht zu befürworten, da dieser keine wesensgerechte Tierhaltung und strenge Beachtung des Tierschutzgesetzes vorsieht. Weiterhin sollen keine weitere Agrarfabrik in der Gemeinde angesiedelnt werden. Bereits jetzt besteht eine Bedarfsüberproduktion an Fleisch. Jede weitere Agrarfabrik produziert für den Export und trägt u. a. zur Verarmung der afrikanischen Landbevölkerung bei. Welver soll sich stattdessen für eine naturnahe bäuerliche Landwirtschaft einsetzen und die Produktion von gesunden, regionalen Lebensmitteln befürworten und unterstützen.
Genauso sollen die Klimafolgen dieses Bauvorhabens und aller anderen Bauvorhaben ermittelt, bewerten und abgewägt werden. Jegliche weitere Versiegelung von landwirtschaftlich genutzten Flächen ist nach Möglichkeit zu unterbinden wer. Infolge ist auch die Reduzierung weiterer umweltschädlicher Maßnahmen anzustreben,

Wir Grüne erwarten von der Landesregierung NW, dass in Zukunft Anlagen für industrielle Intensivtierhaltung nur noch dann genehmigt werden, wenn besondere Gründe für eine Überversorgung (mehr als 100%) vorliegen. Des Weiteren sollen für alle Anträge zur Errichtung solcher Anlagen Umweltverträglichkeitsuntersuchungen vorgelegt werden müssen. Das Genehmigungssrecht für derartige Mastanlagen sollte vorrangig bei den Gemeinden liegen.

Auf „ethischen“ und „moralischen“ Belangen fußst unser Grundgesetzt. Das wird im Zeitungsartikel verworfen. Es müsste aber alle unseren Entscheidungen mittragen, nicht ausschließlich vorgeschobene Beschlüsse nach „Sachlage“. Dass „klimatische Belange“ bei der Entscheidungsfindung zur Genehmigung einer Mastanlage nach Herrn Westphal nicht entscheidungsrelevant sind, kann von uns derzeit nur als schlechter Witz empfunden werden.

Sich für den Umwelt- und Klimaschutz auszusprechen, ist die Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger, aber hier ist die verantwortliche Entscheidung der Politik gefragt.

Corbelia Plaßmann, Fraktionsvorsitzende

Der HFA stimmte am 18.09.2019 mit Mehrheit für den Antrag der Grünen

Siehe auch ausführlich Aktuelles >

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Meine Meinung zum . . .

Klimaschutz

Häufig höre ich die folgenden zwei Fragen: „Was soll denn ich zum Klimaschutz tun?“ oder „Warum soll ich etwas zum Klimaschutz tun, während viele große Staaten nichts tun?“ - Beide Fragen zielen auf die Vermeidung von Verantwortungsübernahme. Sie bezweifeln die Handlungskompetenz des Einzelnen und intendieren hintergründig gleichzeitig, dass der einzelne keine tatsächliche Wirksamkeit für den Klimaschutz hat, haben kann.

Gerne stellt man sein Einzel Sein gegen die 7,6 Milliarden Weltbevölkerung, bzw. – und das noch lieber - gegen die Staaten und deren Bürger, die anscheinend gar nichts tun. Siehe derzeit Amerika! - Ein gewaltiger Irrtum. Ob Donald Trump tatsächlich ein psychiatrischer Fall ist, will ich nicht diskutieren. Aber dass amerikanische Bundesstaaten sich in Sachen Klimaschutz eindeutig gegen ihren Präsidenten stellen und handeln, sollte dabei nicht übersehen werden.
Genauso wenig sollte man übersehen, dass die Tat eines einzelnen sehr viel bewirken kann. Man nehme nur – Chaostheorie - die Tatsache, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Sturm auslösen kann und blicke nach Schweden, was dort ein junges Mädchen namens Greta Thunberg ausgelöst und inzwischen weltweit bewirkt hat.

Um das mal auf Orts-/Dorfniveau runterzuschrauben.

Wer hindert uns, die Gärten bienenfreundlich zu gestalten? Wer hindert uns, mehr mit dem Fahrrad, dem ÖPV zu fahren? Wer hindert uns, Kreuzfahrten und Flüge auf ein Minimum zu beschränken oder besser noch zu unterlassen? Wer hindert uns, Plastik- und Verpackungsmüll zu vermeiden oder zumindest stark einzuschränken? Wer hindert uns, klimavernünftig zu handeln und unseren „kranken“ Nachbar auch? - Ja, vernünftiges Tun kann tatsächlich ansteckend werden. Also anfangen, ohne den Heiligenschein eines Missionars aufzusetzen und als solcher fortwährend zu missionieren. Einfaches Tun ist nicht selten ganz viel.
Ach so! Alles richtig machen wird nicht gelingen. Es zu versuchen, aber mehr, als man denkt. Wer allerdings hofft, damit einen Nobelpreis zu erringen, sollte sein Tun lieber nicht dahin ausrichten. Denn, das gelingt nie. Klein anfangen und sich entwickeln, ist das Erfolgsrezept.

Oder wie Karl Kraus, der große österreichiscje Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker, sinngemäß sagte: Handele dort, wo du etwas bewirken kannst; die großen Dinge anzugehen, ist müßig oder kommen dann unversehens wie von selbst.

Und jetzt kommts richtig dicke: Wer ernsthaft glaubt, nur mit wenigen Einschränkungen die Klimaziele erreichen zu können, irrt, und zwar gewaltig. Es bedeutet Verzicht und mit der Weltgemeischft teilen zu können. -  Im Großen sind die Politker gefragt, den Mut trotz aller Legislaturperioden zu haben, einschränkende Gesetze und Verbote zu beschließen. Das kann man ihnen nicht nehmen. Selbst in der BRD hat der regierungberufene Klimarat deutliche Handlungsziele gesetzt. Daran sollte man bei der nächsten Wahl denken und entsprechend handeln.

Borgeln, den 11.09.2019
Johannes Kimmel-Groß

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Lesempfehlungen:

Grüner leben, ohne verzichten zu müssen? Umweltökonom Niko Paech über die trügerische Idee von Nachhaltigkeit, bei der sich der Einzelne nicht einschränken muss, von Nico Paech > mehr

 

ROBERT HABECK; Wer wir sein könnten, Warum unsere Demokratie offene und vielfältige Sprache braucht.
Kiepenheuer & Witsch 2019

 
RAINER MAUSFELD; Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. WESTEND
 
PETER ZUDEICK; Heimat. Volk. Vaterland, Eine Kampfansage an Rechts. WESTEND 2018
 
DANIEL FUHRHOP; Verbietet das Bauen, Eine Streitschrift. OEKOM 2015
 
GÜNTER FALTIN; David gegen Goliath, Wir können Ökono,ie besser. Murmann / Haufe 2019
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Geplante Aktionen auf den Mittwochabendmärkten

in Kooperation mit dem BUND

Nr. Datum / Uhrzeit Themen der Aktionen auf den Abendmärkten
1

03.04.2019

Singvogel-, bienenfreundliche und lebendige Vorgärten > mehr
2 05.06.2019

Klimawandel - Klimaschutz ist Familiensache > mehr

3 04.09.2019
von 16 bis 21 Uhr
Klima- und umweltfreundlich einkaufen
 

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Nicht vergessen! - Anträge gucken >>>

 

Nicht vergessen! - Aktuelles gucken >>>

 
z. B.: Veranstaltung der Grünen OV Welver mit Dr. Udo Engelhardt am 08.Mai 2019 > mehr
 

Unbedingt hören und/oder sehen!

 

Interview im WDR5 mit Felix Banaszak: Was macht die Grünen so erfolgreich? (download)

 

Wilfried Schmickler: Kein Zurück 1 (download) und Kein Zurück 2 (download)

 

WDR5 - Tiefenblick (31.03 bis 14.04.2019)

WDR5-Tiefenblick: Spielball Erde > Aktuelles

 

WDR5-Tiefenblick: Landwirtschaft und ihre Folgen > Aktuelles

 

WDR5 - Wochenthema im Morgenecho
vom 01. bis zum 05.04.2019

Landwirtschaft anders > Aktuelles

 
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http://www.bund-soest-welver.de/themenprojekte/nachhaltigkeitsnetz_soest_lag21/

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Stellungnahme der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen zum Abstimmungsverhalten „Planung des Bahnhaltepunktes in Welver“
Ach, wenn es doch nur so einfach wäre…so klingen die Berechnungen des Bürgermeisters zur geplanten Personenunterführung (PU) und Bahnhofsumfeld im Zentralort- so einfach, dass sie scheinbar mal eben auf einem Bierdeckel ausrechenbar ist.
So einfach? Weit gefehlt!
Seit Oktober beschäftigt sich Herr Schumacher mit Begeisterung und Feuereifer mit diesem Jahrhundertprojekt. Vergessen hat er dabei, die Politiker und Teile der Verwaltung zu informieren, mitzunehmen und… benötigte Gelder in den Haushalt 2020 zu hinterlegen.
Wie der Bürgermeister selbst auf der Homepage der Gemeinde Welver erklärt hat, wurde bereits Ende November 2019 vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW empfohlen, dazu ein Planungsbüro zu beauftragen. Anfang Dezember 2019 erfolgte bereits ein Gespräch mit dem Planungsbüro zur Abgabe eines Angebotes für die Überplanung des nördl. und südl. Bahnhofsumfeldes in Welver. In beiden Fällen erfolgte eine Information der Politik nicht. Noch nicht einmal in der Ratssitzung am 11.12.2019, in dem der Haushalt 2020 ff beschlossen wurde, gab es eine entsprechende Information. Auch in dem in dieser Sitzung beschlossenen Haushalt fand sich keine entsprechende Haushaltsposition.
Im Januar taucht urplötzlich eine Ausschussunterlage zu dem Thema auf, die undurchsichtiger nicht hätte sein können. Auf unseren Vorschlag hin wurde zu einem fraktionsübergreifenden Gespräch mit dem NWL eingeladen, das endlich Klarheit in die verschiedenen Varianten des geplanten Bahnhaltepunktes und möglicher PU Varianten brachte. Endlich!
Offen blieben Fragen zur Finanzierbarkeit, Beantragung von stadtbaulichen Fördermitteln, Vereinbarkeit mit ISEK und der fehlenden Haushaltsmittel. Auch die Kommunalaufsicht schaltete sich mit deutlichen Aussagen an den BM gerichtet ein.
Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen fragt:

Die Breite der Personenunterführung ist sicherlich auch einem persönlichen Empfinden geschuldet. Eine offene, freundliche Gestaltung der Eingangsbereiche und ein gutes Lichtkonzept sollten ausreichen, um den Bau einer 3m breiten Personenunterführung zu befürworten.
Ein „Jahrhundertprojekt“ ist nicht zwischen „Tür und Angel“ besprochen und abgewickelt. Wie man sieht, bedarf es dazu vieler Informationen und Diskussionen mit ALLEN Beteiligten und ausreichend Zeit!
Und noch eins muss gesagt werden. Das „Jahrhundertprojekt“ ist nicht der Bahnhaltepunkt oder die PU, ob nun 3 oder 4 Meter breit. Der Bahnhaltepunkt und die PU kommen auf jeden Fall. Das Jahrhundertprojekt besteht doch darin, die nördliche Seite mit der südlichen Seite sinnvoll, nachhaltig und unter Beachtung der Vorgaben der Städtebauförderung, miteinander zu verbinden und zu gestalten. Nördlich der Bahn haben wir mit dem ISEK die städtebauliche Gestaltung schon begonnen. Jetzt gilt es auch dies bei der südlichen Seite mit Hilfe der Städtebauförderung zu erreichen. Das ist das „Jahrhundertprojekt“ und nichts anderes. Mit dem getroffenen Beschluss wurde der erste Schritt getan und dafür heben wir unseren Arm.

Es muss doch möglich sein ohne Polemik, Unterstellungen und Diffamierungen eine Lösung, die auf breiten Schultern getragen, den haushalterischen und förderprogrammkonformen Voraussetzungen entspricht, zu schaffen.
Das muss unser Ziel für Welver sein!
Cornelia Plaßmann, Fraktionsvorsitzende