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Horizont Welver

Wichtige Termine:

  • Dienstag, 17.09.2019
    um 18:00 Uhr
    Fraktionssitzung im Rathaus

Hinweis: Alle OV- und Fraktionssitzungen sind öffentlich.

 

Kanal Grün


Grüne KV Soest



Grüne NRW


Grüne Bundesverband

Friedrioch Ostendorff MDB

 

 

 

 

2300-Friday-For-Future-Demonstranten am Freitag, dem 20.09.2019 mit allen Generationen in Soest

Klimaschutzdemo

Zahlen: Soest 2300 - NRW 250 000 - BRD 1,4 Mio.
und dann dieses angebliche Klimapaket in Berlin. - Zu leicht, um für gut befunden zu werden.

Stellungnahme von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV-Welver zum Bau einer industriellen Intensivtierhaltungsanlage in Welver- Vellinghausen

Am 14.9. 2019 berichtete der Soester Anzeigers über ein Bauvorhaben zur „Errichtung einer Hähnchenmastanlage im Ortsteil Vellinghausen“ für rund „29 000 Tiere“.

Die Welveraner Grünen widersprechen dem verwaltungsseitigen Beschlussvorschlag, der die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens vorsieht, und rufen die Ratsmitglieder der Gemeinde Welver dazu auf, dem Bauantrag nicht stattzugeben.

Wir fordern die Gemeinde Welver auf, dem Bau des Hühnermaststalles zur Intensivtierhaltung nicht zu befürworten, da dieser keine wesensgerechte Tierhaltung und strenge Beachtung des Tierschutzgesetzes vorsieht. Weiterhin sollen keine weitere Agrarfabrik in der Gemeinde angesiedelnt werden. Bereits jetzt besteht eine Bedarfsüberproduktion an Fleisch. Jede weitere Agrarfabrik produziert für den Export und trägt u. a. zur Verarmung der afrikanischen Landbevölkerung bei. Welver soll sich stattdessen für eine naturnahe bäuerliche Landwirtschaft einsetzen und die Produktion von gesunden, regionalen Lebensmitteln befürworten und unterstützen.
Genauso sollen die Klimafolgen dieses Bauvorhabens und aller anderen Bauvorhaben ermittelt, bewerten und abgewägt werden. Jegliche weitere Versiegelung von landwirtschaftlich genutzten Flächen ist nach Möglichkeit zu unterbinden wer. Infolge ist auch die Reduzierung weiterer umweltschädlicher Maßnahmen anzustreben,

Wir Grüne erwarten von der Landesregierung NW, dass in Zukunft Anlagen für industrielle Intensivtierhaltung nur noch dann genehmigt werden, wenn besondere Gründe für eine Überversorgung (mehr als 100%) vorliegen. Des Weiteren sollen für alle Anträge zur Errichtung solcher Anlagen Umweltverträglichkeitsuntersuchungen vorgelegt werden müssen. Das Genehmigungssrecht für derartige Mastanlagen sollte vorrangig bei den Gemeinden liegen.

Auf „ethischen“ und „moralischen“ Belangen fußst unser Grundgesetzt. Das wird im Zeitungsartikel verworfen. Es müsste aber alle unseren Entscheidungen mittragen, nicht ausschließlich vorgeschobene Beschlüsse nach „Sachlage“. Dass „klimatische Belange“ bei der Entscheidungsfindung zur Genehmigung einer Mastanlage nach Herrn Westphal nicht entscheidungsrelevant sind, kann von uns derzeit nur als schlechter Witz empfunden werden.

Sich für den Umwelt- und Klimaschutz auszusprechen, ist die Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger, aber hier ist die verantwortliche Entscheidung der Politik gefragt.

Corbelia Plaßmann, Fraktionsvorsitzende

Der HFA stimmte am 18.09.2019 mit Mehrheit für den Antrag der Grünen

Siehe auch ausführlich Aktuelles >

Meine Meinung zum . . .

Klimaschutz

Häufig höre ich die folgenden zwei Fragen: „Was soll denn ich zum Klimaschutz tun?“ oder „Warum soll ich etwas zum Klimaschutz tun, während viele große Staaten nichts tun?“ - Beide Fragen zielen auf die Vermeidung von Verantwortungsübernahme. Sie bezweifeln die Handlungskompetenz des Einzelnen und intendieren hintergründig gleichzeitig, dass der einzelne keine tatsächliche Wirksamkeit für den Klimaschutz hat, haben kann.

Gerne stellt man sein Einzel Sein gegen die 7,6 Milliarden Weltbevölkerung, bzw. – und das noch lieber - gegen die Staaten und deren Bürger, die anscheinend gar nichts tun. Siehe derzeit Amerika! - Ein gewaltiger Irrtum. Ob Donald Trump tatsächlich ein psychiatrischer Fall ist, will ich nicht diskutieren. Aber dass amerikanische Bundesstaaten sich in Sachen Klimaschutz eindeutig gegen ihren Präsidenten stellen und handeln, sollte dabei nicht übersehen werden.
Genauso wenig sollte man übersehen, dass die Tat eines einzelnen sehr viel bewirken kann. Man nehme nur – Chaostheorie - die Tatsache, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings einen Sturm auslösen kann und blicke nach Schweden, was dort ein junges Mädchen namens Greta Thunberg ausgelöst und inzwischen weltweit bewirkt hat.

Um das mal auf Orts-/Dorfniveau runterzuschrauben.

Wer hindert uns, die Gärten bienenfreundlich zu gestalten? Wer hindert uns, mehr mit dem Fahrrad, dem ÖPV zu fahren? Wer hindert uns, Kreuzfahrten und Flüge auf ein Minimum zu beschränken oder besser noch zu unterlassen? Wer hindert uns, Plastik- und Verpackungsmüll zu vermeiden oder zumindest stark einzuschränken? Wer hindert uns, klimavernünftig zu handeln und unseren „kranken“ Nachbar auch? - Ja, vernünftiges Tun kann tatsächlich ansteckend werden. Also anfangen, ohne den Heiligenschein eines Missionars aufzusetzen und als solcher fortwährend zu missionieren. Einfaches Tun ist ganz nicht selten viel.
Ach so! Alles richtig machen wird nicht gelingen. Es zu versuchen, aber mehr, als man denkt. Wer allerdings hofft, damit einen Nobelpreis zu erringen, sollte sein Tun lieber nicht dahin ausrichten. Denn, das gelingt nie. Klein anfangen und sich entwickeln, ist das Erfolgsrezept.

Oder wie Karl Kraus, der große österreichiscje Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker und Dramatiker, sinngemäß sagte: Handele dort, wo du etwas bewirken kannst; die großen Dinge anzugehen, ist müßig oder kommen dann unversehens wie von selbst.

Und jetzt kommts richtig dicke: Wer ernsthaft glaubt, nur mit wenigen Einschränkungen die Klimaziele erreichen zu können, irrt, und zwar gewaltig. Es bedeutet Verzicht und mit der Weltgemeischft teilen zu können. -  Im Großen sind die Politker gefragt, den Mut trotz aller Legislaturperioden zu haben, einschränkende Gesetze und Verbote zu beschließen. Das kann man ihnen nicht nehmen. Selbst in der BRD hat der regierungberufene Klimarat deutliche Handlungsziele gesetzt. Daran sollte man bei der nächsten Wahl denken und entsprechend handeln.

Borgeln, den 11.09.2019
Johannes Kimmel-Groß


Lesempfehlungen:

Grüner leben, ohne verzichten zu müssen? Umweltökonom Niko Paech über die trügerische Idee von Nachhaltigkeit, bei der sich der Einzelne nicht einschränken muss, von Nico Paech > mehr

 

ROBERT HABECK; Wer wir sein könnten, Warum unsere Demokratie offene und vielfältige Sprache braucht.
Kiepenheuer & Witsch 2019

 
RAINER MAUSFELD; Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören. WESTEND
 
PETER ZUDEICK; Heimat. Volk. Vaterland, Eine Kampfansage an Rechts. WESTEND 2018
 
DANIEL FUHRHOP; Verbietet das Bauen, Eine Streitschrift. OEKOM 2015
 
GÜNTER FALTIN; David gegen Goliath, Wir können Ökono,ie besser. Murmann / Haufe 2019
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Geplante Aktionen auf den Mittwochabendmärkten

in Kooperation mit dem BUND

Nr. Datum / Uhrzeit Themen der Aktionen auf den Abendmärkten
1

03.04.2019

Singvogel-, bienenfreundliche und lebendige Vorgärten > mehr
2 05.06.2019

Klimawandel - Klimaschutz ist Familiensache > mehr

3 04.09.2019
von 16 bis 21 Uhr
Klima- und umweltfreundlich einkaufen
 

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z. B.: Veranstaltung der Grünen OV Welver mit Dr. Udo Engelhardt am 08.Mai 2019 > mehr
 

Unbedingt hören und/oder sehen!

 

Interview im WDR5 mit Felix Banaszak: Was macht die Grünen so erfolgreich? (download)

 

Wilfried Schmickler: Kein Zurück 1 (download) und Kein Zurück 2 (download)

 

WDR5 - Tiefenblick (31.03 bis 14.04.2019)

WDR5-Tiefenblick: Spielball Erde > Aktuelles

 

WDR5-Tiefenblick: Landwirtschaft und ihre Folgen > Aktuelles

 

WDR5 - Wochenthema im Morgenecho
vom 01. bis zum 05.04.2019

Landwirtschaft anders > Aktuelles

 
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