So fing alles an...


...stolz und euphorisch...
Wahlversprechen eingelöst!
Knapp 25 000 Euro wird sie kosten, die neue Brücke über den Soestbach zwischen den Ortsteilen Borgeln und Einecke. Und die Konstruktion aus Edelstahl-Geländer und Holzbohlen-Bodenbelag macht einen schicken Eindruck (Foto: ähnliches Modell). Mit den Ja-Stimmen der Koalition aus SPD, FDP und Bündnis 90/ Grüne wurde aus unserem Antrag eine beschlossene Sache!
Wanderer, Spaziergänger und Naturfreunde erhalten so die Möglichkeit, über grüne Wege von Borgeln Richtung Einecke wandern zu können. Die Brücke bietet mit ihrem Dörfer verbindenden Charakter die Möglichkeit, das ländliche Leben attraktiver zu gestalten, Natur unmittelbar zu erleben und zu beobachten. Junge und ältere Menschen nutzen die Brücke als Treffpunkt.
(Foto: Soester Anzeiger vom 07.05.2015)

Verzögerung und Häme!
Soestbach-Brücke bei Borgeln wird im Sommer nicht mehr fertig
Soester Anzeiger 29.06.15

Borgeln - Das Wandern ist des Müllers Lust – doch wer bei Borgeln über den Soestbach will, schiebt eher Frust. Die umstrittene neue Fußgängerbrücke für 25.000 Euro wird voraussichtlich in diesem Jahr nämlich nicht mehr fertig.

Die entsprechende Erlaubnis vom Kreis Soest zum Bau wird zwar für Anfang erwartet, doch kommen noch zehn bis zwölf Wochen Herstellungszeit obendrauf. Selbst bei günstiger Witterung ist eine Fertigstellung frühestens in den Wintermonaten realistisch.

Da das Bauwerk in einem Stück mit einem Sattelschlepper angeliefert und mit Hilfe eines Kranwagens aufgebaut wird, muss der unbefestigte Weg zum späteren Standort in einem Top-Zustand sein.

„Das ist nur bei einer langen Trockenperiode oder strengem Frost der Fall“, so Fachbereichsleiter Markus Hückelheim. Am geplanten Standort hat es früher bereits eine Brücke gegeben, die alten Fundamente sollen zum Teil noch genutzt werden. Der Kostenrahmen werde nicht gesprengt, versichert Hückelheim.

Um die Brücke in Richtung Einecke, eine Konstruktion mit Edelstahl-Geländer und Holzbohlen-Bodenbelag, hatte es bei den Haushaltsberatugen im Rat einen erbitterten Streit gegeben.

Mit den Ja-Stimmen der damals noch funktionierenden Koalition von SPG, Grünen und FDP wurde die Anschaffung beschlossen. CDU und BG stimmten dagegen.

Wolfgang Daube (CDU) bezeichnete die Möglichkeit einiger weniger Wanderer, „im Grünen zu lustwandeln“ als „Spielwiese“ der Grünen.

Klaus-Theo Rohe (damals SPD-Fraktionschef) sah im Bekenntnis zur Brücke einen Ausdruck des Politikwechsels in der Gemeinde. Das ist nicht einmal zwei Monate her.
Nico Rading


Infragestellung!!!
Der Soester Anzeiger schreibt am 29. Juli 2015:

...aus der Traum, große Enttäuschung!
Soester Anzeiger vom 18.09.2015



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